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Landeskrone

Die Landeskrone, der schönste Berg in der Görlitzer Umgebung, ist schon von weitem sichtbar, obwohl lediglich er 419,5 Meter hoch ist. Dieser vor 30 Millionen Jahren entstandene Basoltkegel vulkanischen Ursprungs ist heute von Buchen- und Laubmischwald, wie auch von künstlich angelegtem Fichtenwald bestanden. In dem reichhaltigen Pflanzenbestand auf den Hängen des Bergs findet man u.a. Leberblümchen (Hepatica nobilis), Waldmeister (Galium odoratum), Gelbe Buschwindröschen (Anemone ranun-culoides), Gewöhnliche Haselwurz (Asarum europaeum), sowie die seltenste Pflanze in diesem Teil der Lausitz, den Gefleckten Aronstab (Arum maculatum). Eine Rarität der Fauna dieses Gebiets ist die Haselmaus (Muscardinus avellanarius), ein possierliches Nagetier aus der Familie der Bilche. Wegen dieser wertvollen Naturvielfalt wurde auf der Landeskrone bereits 1940 ein Naturschutzgebiet eingerichtet. Aufgrund archäologischer Funde können wir feststellen, dass der Berg schon in prähistorischer Zeit von Menschen bewohnt war. Es ist gesichert, dass sich in der Bronzezeit menschliche Siedlungen auf ihrem Gipfel befanden. Im Frühmittelalter stand hier die wichtigste Festung des Stammes der Besun-zanen, der im 9. Jahrhundert vom Bayerische Geograph erwähnt wurden. Diese, damals „Businc" genannte Burg, spielte in der Zeit der polnisch-deutschen Kriege 1003-1018 eine wesentliche Rolle. Der deutsche Chronist Thietmar von Merseburg fügt hinzu, dass der böhmische Fürst Udalryk (Ulrich) 1015 als Verbündeter des deutschen Königs „eine große Festung namens Businc eroberte, dort mindestens Männer gefangen nahm, Frauen und Kinder nicht mitgerechnet, und nachdem er sie niedergebrannt hatte, als Sieger zu den Seinen zurückkehrte". 1268 wird in den Quellen ein „Castrum Landischrone" erwähnt. Damals gehörte diese Burg vermutlich der Familie von Landeskrone. Vor 1357 gelangte das Kastell in den Besitz der Bibersteins aus Friedland. Die böhmischen Magnaten übergaben die Burg auf der Landeskrone ihren Lehns-empfängern, u.a. den von Hobergs, den von Gersdorfs und den von Hellers. Von 1437 bis mv war aer jaganer rursi jonann l. nerr der Burg. Bei seinem Tod nutzten die Görlitzer Bürger die Gunst der Stunde: Da sie befürchteten, dass sich die Burg in ein Raubritternest verwandelte, kauften die Bürger die Londes-krone von den Erben Johanns I. (1440). Bald darauf wurde die steinerne Burg dem Erdboden gleichgemacht. 1796 wurde auf Initiative K. A. von Meyer zu Knonows ouf dem Gipfel ein Aussichtsturm errichtet, und 1863 nahm hier ein prächtiges Restaurant seinen Betrieb auf. Heute ist es ein beliebter Ausflugsort. Bei guter Sicht kann man von der Landeskrone das Zittauer Gebirge, das Isergebirge und dos Riesengebirge erkennen.

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