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Barockhaus und Biblisches

Barockhaus und Biblisches Haus an der Neißstraße Unterhalb des Untermarkts, an der Neißstraße 30, steht das berühmteste Barockhaus in Görlitz. Dieses Gebäude sticht durch seine reich schmuckvolle Fassade, sein üppiges Portal und seinen prachtvollen (ursprünglich deutlich größeren) Innenhof hervor. In seiner heutigen Gestalt entstand es 1727-29. Das Gebäude wurde von dem bekannten sächsischen Architekten Johann Friedrich Karcher für den Kaufmann Christian Ameis entworfen. 1773 bis 1803 war der Postmeister Friedrich Gottlob Kober Besitzer des Hauses. 1803 gelangte das Gebäude in den Besitz von Karl Gottlob von Anton, der es vier Jahre später an die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften übergab, deren Mitbegründer und langjähriger Sekretär er war, und die hier bis 1945 ununterbrochen ihren Sitz hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die OGW aufgelöst und erst im Dezember 1990 wieder reaktiviert. Im Barockhaus an der Neißstraße 30 befindet sich das städtische Museum (seit 1950). Hier kann man umfangreiche Bestände mit Grafiken und Zeichnungen, alten Möbeln, Porzellan und Glas bewundern. Sehr eindrucksvoll ist auch das Physikalische Kabinett mit Originalapparaturen und Geräten, die Adolf Traugott von Gersdorf (1744-1807) gehörten, dem „gelehrten Herren von Meffersdorf" (Uniecicy), der die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften 1779 gemeinsam mit Anton gegründet hatte. Eine der Ausstellungen ist Jakob Böhme (1575-1624) gewidmet, dem Görlitzer Mystiker und Theosophen. In diesem Gebäude befindet sich darüber hinaus eine Bibliothek mit über 100.000 Bänden. In der Nachbarschaft des Borockhauses befindet sich das so genannte Biblische Haus (Neißstr. 30), ein 1570 von Hans Heinze, einem Waidhändler, erbautes Renaissancehaus. Die Fossade dieses Hauses ist mit Flachreliefen mit Szenen aus dem Allen und Neuen Testament. Die aus diesem Bauwerk stammende steinerne Renaissance-Balustrade mit charakteristischen Hellebardie-ren ist im Museum in Kaisertrutz zu sehen.

 

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