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Überreste der städtischen Befestigungen

In Görlitz können Überreste der mittelalterlichen Stadtbefestigungen besichtigt werden. Die im 13. und 14. Jahrhundert zunehmende wirtschaftliche Bedeutung der Stadt machte es erforderlich, sich gegen Überfälle und Plünderungen zu schützen. Diese Gefahr wuchs besonders in der Zeit der Hussitenkriege in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Trotz permanenter Angriffe gelang es den Hussiten nie, die Stadt zu erobern. Erst in den Zeiten des Dreißigjährigen Kriegs (1618-1648) erwiesen sich die j Stadtmauern als unzureichend und die Stadt i an der Neiße wurde mehrfach von Kriegsparteien eingenommen. Noch ca. 1700 besaß die Stadt 33 Basteien, die an der Innen- oder Außenseite der Mauern gelegen waren. Im 19. Jahrhundert wurden die meisten Mauern und Basteien abgerissen. Als einzige ist die Ochsenbastei erhalten, die sich an der heutigen Uferstraße an der Lausitzer Neiße j erhebt. In unmittelbarer Nähe der Peterskirche können Teile der alten Stadtmauern besichtigt werden. Außerdem sind in Görlitz drei von vier Türmen erhalten: der Frauenturm, auch als Dicker Turm bekannt, dessen Mauern stellenweise über fünf Meter dick sind (erstmals 1305 erwähnt), der Nikolaiturm, in dessen Nähe im 14. Jahrhundert die Görlitzer Juden wohnten; sowie den Reichenbacher Turm, der am Obermarkt liegt und früher den Zugang zur Stadt von Westen her bewachte. Der Reichenbacher Turm, der 1376 erstmals erwähnt wurde, erhielt seine heutige Form 1485. Während der Belagerung der Stadt 1641 durch das kaiserliche und sächsische Heer wurde der Turm durch Kanonertbeschuss beschädigt. Den Turm schmücken die Wappen des alten Lausitzer Sechs-Städte-Bunds. Er ist für Besucher geöffnet. In unmittelbarer Nähe des Reichenbacher Turms steht das Festungsaußenwerk „Kaisertrutz". Sein Nome bezieht sich auf die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs, als die Schweden unter Führung von Oberst Wanke hartnäckig den kaiserlichen und sächsischen Soldaten trotzten, die Görlitz belagerten. Ursprünglich lag dieser vor 1490 entstandene Wehrbau vor den Stadtmauern und war von einem Graben umgeben. In den Achtzigerjahren des 16. Jahrhunderts brachte Bartholomäus Scultetus hier einen Teil der städtischen Dokumente unter. Seit 1932 dient der Kaiserlrutz als Museum. Anfangs befand sich hier eine Zweigstelle des auf dem rechten Ufer der Lausitzer Neiße gelegenen Kaiser-Friedrich-Museums.

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