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Pfarrkirche St. Peter und Paul

Der prächtigste Sakralbau in Görlitz. Die Anfänge dieses Gotteshauses, die in der Alltagssprache als Peterskirche bezeichnet wird, reichen wahrscheinlich bis in die Zwanzigerjahre des 13. Jahrhunderts zurück. 1423 begann man mit dem Bau einer Kirche im gotischen Stil. Wegen der Hussitenkriege wurden die Bauorbeiten erst 1457 abgeschlossen. Eingeweiht wurde die Kirche vom Meißener Bischof Kasper von Schönberg. Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Gebäude erweitert, wozu man u.a. Konrad Pflüger engagierte. Im Ergebnis dieser Arbeiten entstand eine fünfschiffige Kirche mit wunderschönen Gewölben. Bereits 1509 spendierten die Görlitzer dem Gotteshaus ein Dach aus Kupferblech, das das alte Schindeldach ersetzte. 1525 begann Franz Rotbart, der Sohn eines Gerbers ous der Stadt, hier lutheranische Predigten zu hallen. Bereits damals-machte die Peterskirche großen Eindruck auf die Zeitgenossen. Der böhmische König Ferdinand I. von Habsburg, der Görlitz im Mai 1538 besuchte, bat die Ratsherren bei seinem Abschied, die Kirche malen zu lassen und das Bild nach Prag zu schicken. Leider zerstörte ein verheerender Brand am 19. März 1691 die reiche Ausstattung des Gotteshauses; u.a. wurden damals 36 Altäre vernichtet. 1697 bis 1703 baute der kaiserliche Orgelbauer Euge-nio Casparini - eigentlich Cospor, seine Familie stammte nicht aus Italien, sondern ous der Lausitz - für die Kirche St. Peter und Paul die so genannte „Sonnenorgel", die als schönste Orgel „nördlich der Alpen" gepriesen wurde. 1696 wurde für das Görlitzer Gotteshaus eine gewaltige Glocke gegossen, eine der größten in Deutschland. Während des Ersten Weltkriegs wurde sie für militärische Zwecke eingeschmolzen; im Südschiff befindet sich eine Gipskopie von ihr. Von der Ausstattung der Peterskirche verdienen außerdem der Barockaltar und zwei Beichtstühle Beachtung, von denen einer (der linke) von Kaspar G. von Rodewitz geschaffen wurde. Erwähnenswert ist, dass einige Bestandteile der alten Ausstattung sich in Polen befinden: in Warschau z.B. wird die gotische Peter-und-Paul-Skulptur aufbewahrt. Trotz der vielfachen Umgestaltungen des Gebäudes ist ein sehr schön gearbeitetes spätromanisches.Portal erhalten. Unter dem Altar wiederum befindet sich die in Fels gehauene St.-Georgs-Kapelle, die 1423-1432 entstand. (Die Gewölbe entstanden ca. 1461). Die beiden schlanken, neogotischen Kirchtürme, ohne die man sich die Peterskirche heute kaum vorstellen kann, wurden erst 1889-91 angebaut.

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