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Jędrzychowice (Hennersdorf)

Ein ausgedehntes Dorf nördlich von Görlitz. In den Achtzigerjahren des 14. Jahrhunderts befand sich ein Teil davon im Besitz des Landvogts Benesch fön der Duba. Im 15. Jahrhundert gehörten einige Teile des Dorfes verschiedenen Görlitzer Familien, u.a. den Tschirwitz', den Geisslers, den Canitz', den Utmanns' und den Kramers. 1486 bis 1491 kaufte der berühmte Görlitzer Bürgermeister Georg Emerich alle Teile des Dorfes auf und wurde so zum einzigen Besitzer von Hennersdorf. 1723 erwarb der Görlitzer Stadtrat das Dorf selbst. Vor Jahrhunderten war der hiesige Kalkstein aus dem Steinbruch om Teufelsberg (Diabla Göra) weit bekannt. Schon in den Zwanzigerjahren des 16. Jahrhunderts stellte man aus dem hiesigen Kalk ausgezeichneten Mörtel her, der auch zum Wiederaufbau der Görlitzer Häuser nach dem Brand der Stadt von 1525 verwendet wurde. Die örtliche Kirche „Zur Geburt der Heiligsten Jungfrau Maria" stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde viele Male umgebaut. Das Kirchenschiff hat ein Tonnengewölbe mit Stuckdekoration aus der Zeit vor 1614. Im westlichen Teil von Hennersdorf erheben sich die Ruinen eines Renaissance-Gutshofs, der wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstand und 1611 umgebaut wurde. In der Vergangenheit hatten hier u.a. polnische Könige ihr Quartier - August der Starke (1699), Stanislaus I. Leszczynski (1706 und 1707), außerdem Alexander Sobieski (der Sohn König Johanns III.) und Großherzog Konstantin Romanow (1813). Auf dem Gebiet des Dorfes befindet sich außerdem ein Eisenbahnviadukt, das 1846 in Betrieb genommen wurde, also noch vor dem berühmten Viadukt in Görlitz.

 

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