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Osiek Luzycki (Wendisch Ossig)

Ein Dorf, das südlich von Zgorzelec am Rand der Neiße-Aue liegt. 1385 wurde es unter dem Namen Ozzek erwähnt. In späteren Vermerken erscheint es immer mit der Zusatzbezeichnung „wendisch": Wendisch-Ossek (1414), Wendischen Ossick (1420), Windisch-Ossigk (1489) oder auch Wendisch Ossigk (1491). Schon im 14. Jahrhundert befand sich die Ortschaft im Besitz verschiedener Patrizierfamilien aus Görlitz. 1385 war der Görlitzer Bürger Nitsche List Herr des Dorfes. 1463 ging das Dorf in den Besitz des Görlitzer Stadtrates über. Während der berühmten „Bierfehde" zwischen Görlitz und Zittau gehörte Wendisch Ossig zu den am stärksten beschädigten Ortschaften. Ende Mai 1491 fiel das Zittauer Heer in das Dorf ein, das die örtlichen Bauern auspeitschte und 25 Pferde, 149 Stück Vieh und 170 Schweine von hier entführten. Man schonte nicht einmal die Kühe des Dorfpfarrers, der sich bei Papst Alexander VI. persönlich darüber beschwerte. Eine interessante Sehenswürdigkeit des Dorfes ist die Kirche „Zur Geburt der Heiligsten Jungfrau Maria" (Narodzenia NMP), deren Existenz bereits 1346 bezeugt ist. Noch einem Feuer 1662 wurde die Kirche wieder aufgebaut, wobei sie ihre heutige Form erhielt. Es handelt sich um ein gemauertes, einschiffiges Steingebäude mit einem vieleckigen Presbyterium. Im Inneren ist der Spätrenais-sance-Altar erhalten, an der Außenmauer barocke Grabinschriften. Sehenswert ist auch die im Ostteil der Kirche eingemauerte Grabplatte Johann Georg von Warnsdorfs, der während des Dreißigjährigen Kriegs von schwedischen Reitern ouf dem Marktplatz von Schönberg (Sulikow) getötet wurde. In Wendisch Ossig wurde am 25. Dezember 1728 Johann Adam Hiller geboren, einer der populärsten deutschen Musiker im 18. Jahrhundert. Hiller galt als „Vater des deutschen Vaudeville" und geriet später in Vergessenheit, (gest. 16. Juni 1804).

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