Ta strona używa cookies.

Jeśli nie chcesz, by pliki cookies były zapisywane na Twoim dysku zmień ustawienia swojej przeglądarki. Co to są pliki cookie?

Informacja Turystyczna Zgorzelca. www.it.zgorzelec.pl



Polski arrow Interessante Plätze arrow Sehenswürdigkeiten im Umgebung arrow Radomierzyce (Radmeritz)
Radomierzyce (Radmeritz)

Ein altes Dorf an der Lausitzer Neiße mit slawischem Ursprung. Sein Name leitet sich von dem Vornamen Radomir ab. Am 2. Juni 1249 hielt sich in Radmeritz der böhmische König Wenzel L, der hier eine Urkunde ausstellte, in der sich der älteste Vermerk über die Ortschaft befindet - als Rademariz. Im Südostteil des Dorfes, am rechten Ufer der Witka liegt ein monumentaler Barockpalast, einer der schönsten in der Oberlausitz. Das Gebäude wurde 1713 bis 1728 von dem hiesigen Grundbesitzer Joachim Siegmund von Ziegler-Klipphausen errichtet, der zugleich sächsischer Kammerherr und Aufseher über die königlichen Paläste war. Der Radmeritzer Palast steht auf einer Insel, die von einem Graben umgeben ist. Es handelt sich um ein dreistöckiges Gebäude mit einem C-förmigen Grundriss, das von zwei Seitenflügeln flankiert wird und ein hohes Monsardendach hat. Die Houptfassade mit einem dreiachsigen Risalit wird von einem Tympanon gekrönt. Für den Bau des Palasts engagierte von Ziegler die hervorragendsten sächsischen Architekten und Künstler, u.a. J. F. Karcher, M. D. Pöppelmann, K. Beyer, J. Bahr, J. K. Kirchner und J. J. Rousseau. Der Palast von Radmeritz war nie eine typische Magnatenresidenz. Nach dem Willen des 1734 verstorbenen Joachim Siegmund von Ziegler wurden sein ausgedehnter Grundbesitz und Palast Eigentum einer „freien, evangelischen weltlich-adeligen Anstalt für Mädchen", die nach dem Vornomen ihres Stifters Joachimstein hieß. Der Palost blieb bis 1945 Sitz der Stiftung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte das Gebäude häufig den Besitzer und verfiel Jahr um Jahr immer mehr zu einer Ruine. 1999 erwarb Marek Gtowacki, der Chef der Firma GERDA, den Palast in Radmeritz/Radomierzyce und begann eine bis heute andauernde Renovierung der Palastanlage. Auf dem Gebiet des Dorfes steht darüber hinaus die Kirche St. Peter und Paul, die 1698 bis 1713 erbaut wurde. Für den Bau des Gotteshauses holte von Ziegler den Rat der bekannten Dresdner Architekten Christoph Beyer und Matthäus Daniel Pöppelmann ein. Neben der Kirche erhebt sich ein Barock-Mausoleum für die Damen der Stiftung aus dem Jahr 1732 und das Grabmahl des Ritters von Lossow (gest. 1313), das als das älteste datierte Rittergrabmahl in der Oberlousitz gilt. Seit 2003 ist in Radomierzyce ein Grenzübergang im Betrieb.

Image

Image 

 

Zgorzelec
© 2020 Informacja Turystyczna Zgorzelca